Sonntag, Januar 30, 2005

Wie das Amen in der Kirche...

Jedes Mal, wenn ich auf unserem Blog einen politischen Konflikt erwähne, der die Diskussion hier in China bestimmt, kann man sicher sein, dass wir kurz darauf Besuch von einer URL wie dieser bekommen: 84.20.177.x

Davos

"Davos's history is as a European and American conference," said Chen Feng, the chairman of Hainan Airlines Company. "People come here to relax and ski. China's culture is not about skiing."

Aus: New York Times, 30. Jan. 2005

Samstag, Januar 29, 2005

Die Prinzipien der Kriegspropaganda

Die Prinzipien der Kriegspropaganda wurden nach dem ersten Weltkrieg von Baron Arthur Ponsonby, einen englischen Diplomaten, in zehn Punkten analysiert. Erstaunlich, das diese Prinzipien ihre Gültigkeit bis heute nicht verloren haben.

1. Wir wollen den Krieg nicht
2. Das gegnerische Lager trägt die Verantwortung
3. Der Führer des Gegners ist ein Teufel
4. Wir kämpfen für eine gute Sache
5. Der Gegner kämpft mit unerlaubten Waffen
6. Der Gegner begeht mit Absicht Grausamkeiten, wir nur versehentlich
7. Unsere Verluste sind gering, die des Gegners enorm
8. Künstler und Intellektuellen unterstützen unsere Sache
9. Unsere Mission ist heilig
10. Wer unsere Berichterstattung in Zweifel zieht, ist ein Verräter.

„Na, haste auch gewettet?”

Was ist das eigentliche Problem am "Schiedsrichter-Skandal"?: Die fehlende Moral und Verirrungen der einzelnen Täter oder die Tatsache, dass überhaupt gewettet wird? Ist es nicht klar, dass früher oder später so etwas passiert?

Möglicherweise ist das der Preis für die fehlende Wertschöpfung, mit der hier Gewinn gemacht wird. "There´s no free lunch", wie wir in Zuge unseres Studiums gelernt haben.

„Da wird noch einiges mehr hochkommen”, sagte Wolfgang Feldner, Marketingleiter des staatlichen Wettanbieters Oddset. (faz, 28.01.2005)

Vielleicht die Erkenntnis, dass man die möglichen Interessenkonflikte nur dadurch beseitigen kann, indem Oddset aufgelöst wird? Oder ist man bereit, solche Affären als Kollateralschäden auf Dauer zu akzeptieren?

Freitag, Januar 28, 2005

China - bald auch in Deutschland?

Normalerweise versuche ich es zu vermeiden, einfach auf Artikel anderer Zeitungen zu verlinken, aber dieser aus der faz ist doch lesenswert. Er beschäftigt sich mit einer Frage, die ich mir ebenfalls schon gestellt habe: Wird China mehr als ökonomischen Einfluss auf uns haben? Ist damit zu rechnen, dass langfristig die amerikanische durch eine asiatische Pop-Kultur (die selber natürlich wieder amerikanisch geprägt ist) ersetzt werden?

Den ökonomischen Einfluss verdeutlicht dieser inzwischen fast kanonische Artikel aus der New York Times. Aber dabei wird es sicherlich nicht bleiben, denn mit ökonomischen Bindungen setzt auch kultureller Austausch ein. Dies kann beipielsweise an dem Verkauf der PC-Sparte von IBM an Lenovo gesehen werden.

Für die asiatische und auch mehr und mehr die arabische Welt wird China immer mehr zu einem Magneten, der Arbeiternehmer und Studenten in immer größeren Mengen anzieht. Bald auch Europäer?

Aus dem faz-Artikel: "Das alles ist ein Beginn, aber ein notwendiger: Ohne (...) längerfristige Kooperationen läuft der China-Hype Gefahr, die Unkenntnis nur zu verfestigen. Wenn er erst einmal seinen Zenit überschritten hat, werden viele mehr als genug über das Thema zu wissen glauben - aber dabei an der Wirklichkeit einer bei aller Heterogenität und Wandlungsfähigkeit durchaus vom Westen verschiedenen Hochkultur vorbeigegangen sein."

Fangen wir doch gleich mal mit etwas Sino-Pop von Teresa Teng an (Achtung: Kitsch), die hier wirklich jeder kennt. Gleichzeitig ist das sicher gute Vorbereitung auf das, was uns in nächster Zeit möglicherweise bei Wetten, dass...? erwartet, die hier mit ihrer Sendung kräftig Erfahrung sammeln: Xiang tiaozhan ma?

Islam und Armut in China

Heute war mal wieder multikulturelle Erfahrungssammlung dran. D.h., ich bin mit dem bahrainischen Kommilitonen Jasser in die Moschee in Nanjing gegangen. Natürlich sieht "die Regierung" es lieber, wenn man Atheist ist, aber es gibt auch keine weiteren Probleme, wenn sich die Mosleme zum Freitagsgebet versammeln wollen.

Deshalb hat Jasser mir gezeigt, wie man sich vorher wäscht (Hände, zweimal den Mund ausspülen, zweimal durchs Gesicht, die Unterarme nebst Ellbogen und dann muss man noch so eine Bewegung machen, in der man erst das Gesicht berührt und sich dann runter zu den Füßen beugt - das war der schwerste Part!). Darauf sind wir dann zur Moschee gefahren und haben dort andere Araber getroffen, die hier studieren: aus Jemen, Marokko, usw. Die meisten waren natürlich Chinesen und für mich gab es bislang nichts, was eklektischer wäre, als als Schleswig-Holsteiner in einer (500 Jahre alten) Moschee in Nanjing von einem Chinesen mit "Salam Aleikum" begrüßt zu werden. Mehr kann man kaum verlangen.

Es gab eine kurze Predigt auf arabisch und chinesisch, die ich zu einem geringen Teil verstanden habe (es ging um die Ummah) und dann gab´s das Freitagsgebet. Das hört sich ungefähr an, wie das Vaterunser in der Kirche. Nur wird dort nicht mit dem Gesicht zum Boden gebetet.

Das ist für mich also ein Symbol gewesen für die Multikulturalität, die hier in China vorzufinden ist, mit den 55 Minoritäten und den vielen Religionen und Kulturen. Auf dem Rückweg habe ich dann noch den symbolischen Bettler gesehen, der von dem übergroßen Maß an Elend und Armut zeugt, welches ebenso stets zu sehen ist.

Da er nicht laufen konnte, musste er auf allen Vieren mit dem Kopf voran die Treppen herabsteigen. Ich kann mir nicht vorstellen, wie schlimm es einem noch gehen kann und welche Erniedrigungen ein Mensch erleiden muss, weil niemand - auch nicht die staatlichen Organe - sich um ihn kümmert.

Was man sich bei uns auch nicht vorstellen kann: Vor der deutschen Bäckerei sitzt immer ein Mädchen - vielleicht zehn Jahre alt - und bettelt. Sie kann nicht laufen und sitzt deswegen auf deinem Brett mit vier Rollen, auf dem sie dann durch die Straße rollert mit Hilfe von zwei Steinen, mit denen sie sich abstößt.


Dienstag, Januar 25, 2005

Wozikonfi

Nun nun, was soll ich davon halten? JvM ist ja eine ganz tolle Agentur, was wir nicht erst seit dem Super-Workshop wissen, gell Amiro? Auch dort wurde uns bereits über Bonding-Events mit den Leuten von der Straße berichtet, damit die Werber nicht den Kontakt zu den Zielgruppen verlieren, von denen sie ja so weit entfernt sind.

Nun ja, nun haben sie sich das Leben ihrer Zielgruppen in die eigenen 4Wände geholt und Das deutsche Wohnzimmer zusammengestellt. Dazu A*** (Name der Redaktion bekannt): "Uarrrrrggggggg, deshalb sind die meisten leute auch so gaga. Bad taste pur!"

Damit hat sie sicher recht, aber wenn die meisten Leute nunmal so leben? Sicher kann man da ein wenig drehen. Aber die Äußerung der eigenen Mentalität in materiellen Objekten ist ein Thema, was sich mir auch noch nicht so recht erschließt.

Etwas schlimmer finde ich noch die Tatsache, dass man zu solchen Maßnahmen greifen muss, um überhaupt zu wissen, für wen man seine Arbeit macht. Oder soll damit sich selber was signalisiert werden? So in der Art: "Wir sind ja voll die Elite / so weit vom normalen Leben weg".

Aber zugegeben: Amüsiert hat mich die Story schon und sie hat sicher auch soziologischen Wert.

Amiro hat recht!

Als Reaktion auf meinen Beitrag über die "geschlossenen Brüder" hat Amir gemeint, dass er so etwas das letzte mal in dem Fantasy-Buch "Herr der Ringe" gelesen habe. Damit hat er zum Teil recht.

Denn: J.R.R. Tolkien war tatsächlich ein gläubiger Christ (ein Katholik, um genau zu sein), der es sich auch zur Aufgabe gemacht hatte, seinen Glauben in dem akademischen Umfeld, in dem er wirkte, zu verbreiten. So ist z.B. C.S. Lewis durch seinen Freund Tolkien Christ geworden.

Natürlich ist der Herr der Ringe ein Fantasy-Buch. Aber wie nicht nur in diesem Artikel aus dem Opinion Journal des Wall Street Journal nachzulesen ist, ist die Trilogie durchaus als Allegorie auf den christlichen Glauben zu lesen und von ihrem Autor als solche angelegt.

Somit ist es nicht verwunderlich, dass Amir sich gerade an dieses Werk erinnert fühlte.

Das Blocken geht weiter

Immer wieder neue Seiten und Dienste werden in China geblockt und dann wieder freigeschaltet, und so weiter. Das ist eine mehr als nervige Angelegenheit, weil sich diese Dinge mit einigen simplen Tricks umgehen lassen und langfristig eh nichts bringen.

Derzeit ist Haloscan geblockt - vielleicht, um Kommentare zum Tod Zhao Ziyangs zu unterdrücken

Sonntag, Januar 23, 2005

Soll ich...?

Das habe ich mich gefragt, als ich daran gedacht habe, mal was eher Persönliches zu posten, mit dem die meisten sicher nicht so viel anfangen können. Viele von meinen Freunden kennen ja das Thema, welches eines meiner Lieblingsthemen ist: Glaube, Kirche, etc. Wer sich meinen Ausgangspunkt mal anschauen will, kann das hier tun.

Bin gespannt, ob und was ihr damit anfangen könnt. Und kostenlose mp3´s gibt´s auch! Wer mehr will, muss Sonntagmorgen selber hingehen.

Aus der New York Times: 'That's hard, to be a Christian and have no agenda, and it's hard for people to think of a Christian with no agenda.'.

Update: Ok Ok, damit bei den Lesern keine Missverständnisse auftauchen:

Ich habe nicht auf die oben verlinkten Inhalte hingewiesen, um sie zu propagieren und als allgemein richtig hinzustellen. Das Ziel war nur, Zugang zu verschaffen zu einem Denken, in das nur wenige Menschen Einblick tun können oder wollen. Ich finde ich es interessant, wenn andere mir dazu die Gelegenheit geben.

"Ausgangspunkt" ist hierbei nicht als "Grundlage" zu verstehen, sondern im Sinn von "Beginn der Suche".

Donnerstag, Januar 20, 2005

Wallpaper fürs Handy

Auf dieser japanischen Seite gibt´s recht gut gestaltete Wallpaper für´s Handy (u.a.), die man sich runterladen und dann per Bluetooth oder Infrarot rüberschaufeln kann. Ich benutze ab heute dieses und habe mich damit von dem klassischen T-Mobile Hintergrund verabschieded (, Domi!).

Dienstag, Januar 18, 2005

McShwarma

In Israel wird gerade mit diesem Spot Werbung für den McShwarma gemacht:

Travolta - You know what they call a Quarter Pounder in Israel?

Jackson - No.

Travolta - Mac Royale.

Jackson (laughing) - A Mac Royale.

Travolta - That's right. And guess what they call the pita bread with pieces of turkey?

Jackson - What?

Travolta - A MacShawarma


Lustig und via adrants.com.

Montag, Januar 17, 2005

Anonymität & Datenschutz im Netz

Das Internet war zunächst ein weitgehend unkontrollierter Raum, eine Spielwiese für wenige Nerds. Regierungen und Behörden hatten dort kaum etwas zu sagen. Heute ist das Netz Teil unseres Lebens und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Von allen Seiten wird versucht durch Kontrollen, Regeln und Gesetzen das Internet zu Regulieren. Die Folgen sind unter anderem leider auch die Aushöhlung der Privatsphäre und der Informationsfreiheit. Zudem tummeln sich im Netz genug böswillige Hacker herum die mit einfachen Technologien bzw. Programmen unsere gesamte Kommunikation (Email; Chat; Internet-Telefonie; Internet-Banking) im Internet ausspähen könnten.

Seit einiger Zeit befasse ich mich deswegen mit den Themen Anonymität und Datenschutz im Internet. Wer mich besser kennt weiß genau, dass ich nicht zu dieser Gruppe von Paranoiden gehöre die keine persönlichen Daten im Internet preisgeben.
Trotzdem sollte man sich heutzutage in einem gesunden Maße mit solchen Themen auseinander zu setzen.

Ich suche schon seit einigen Jahren (ja Jahren) nach einem Verschlüsselungssoftware für meine Emails. Gerade vor dem Hintergrund, dass seit dem 1. Januar 2005 der E-Mail-Verkehr der Bürger in Deutschland per Gesetzt überwacht wird; und die Inhalte von Emails so sicher sind als wären sie via Postkarte gesendet worden, bedarf es hier spezifische Krypto -Programme zur Einhaltung der Privatsphäre
Leider sind fast alle guten Verschlüsselungsprogramme sehr umständlich in der Bedienung. Doch jetzt gibt es ein Mailverschlüsselungs-Tool, Ciphire, bei dem großen Wert auf die einfache Handhabung gelegt worden ist.

Nach der Installation von Ciphire platziert sich das Programm im Systray und arbeitet mit allen POP-3- und IMAP-4-basierenden Maiprogrammen zusammen. Beim Versand einer Nachricht prüft Ciphire über eine Datenbank im Internet, ob der Empfänger ebenfalls das Tool installiert hat und verschlüsselt gegebenenfalls die Nachricht. Ciphire lässt sich - verglichen mit anderen Mailverschlüsselungs-Tools - sehr einfach handhaben. Doch auch bei Ciphire müssen sowohl Sender als auch Empfänger das Tool installiert haben.

Das Programm läuft unter Windows 2000/XP , Mac und Linux. Ich habe es schon installiert funktioniert gut!!

Gerade für Leute die sich in solchen Ländern aufhalten wo kein freier Informationszugang vorherrscht und viele Internetseiten von den staatlichen Stellen blockiert werden sind sogennate Anonymizer-Tools wie JAP interessant.

Mit JAP benutzen man zum Internet-Surfen eine feste Adresse, die man sich mit den anderen JAP Nutzern teilen. Dadurch erfährt weder der angefragte Server noch ein Lauscher auf den Verbindungen, welcher Nutzer welche Webseite aufgerufen hat.
Die Anonymisierung der Internetzugriffe wird erreicht, indem sich die Computer der Nutzer nicht direkt zum Webserver verbinden, sondern ihre Kommunikationsverbindungen verschlüsselt über einen Umweg mehrerer Zwischenstationen schalten.

Ich frage mich schon die ganze Zeit warum JAP in Deutschland zu populär ist? (abgesehen, dass es eine deutsche Entwicklung ist)

Ich denke diese zwei Tools reichen erst einmal aus für den Anfang. Wir haben ja nichts zu verbergen (der Lieblingssatz aller Datenschutzgegner und gutgläubige Bürger) ;)

Wer so richtig auf dem Geschmack gekommen ist, dem empfehle ich diesen Beitrag und diesen „Webführer zu Krypto-Rebellen“ aus der Wochenzeitung die Zeit.

Freitag, Januar 14, 2005

Gleich mal was nachschieben...

Gerade habe ich diesen Beitrag von sinobling gelesen. Zwar wird bloß der Zoo-Besuch in Hangzhou beschrieben, aber er sagt viel über das Verhältnis der Chinesen in diesem Fall zu Tieren aus. Auch ihren eigenen Artgenossen (also den Mitmenschen) gegenüber verhalten sie sich im Zweifelsfall eher aggressiv, wie ich im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr bereits erwähnt habe.

Naja, ich will mich ja nicht versteigen - aber auch Meta-Fragen wie die Achtung der Menschenrechte muss man vor dem Hintergrund des alltäglichen Erfahrungshintergrunds eines Landes verstehen. Und wenn mit Tieren und Mitmenschen anders umgegangen wird als bei uns, dann hat das sicherlich auch Auswirkungen auf höheren Ebenen.

Gewohnheitsache

Wie die werten Leser sicherlich festgestellt haben, hat die Frequenz meiner Beiträge zum Thema "China" deutlich abgenommen. Das hat sicherlich nicht den Grund, dass es langweiliger geworden ist oder ich keinen Spaß mehr am bloggen hätte - ganz im Gegenteil. Aber die alltäglichen Sachen, über die es anfangs noch interessant war zu berichten, sind nun wirklich alltäglich geworden.

Das soll wiederum nicht implizieren, dass ich nun der tolle Insider geworden bin. Das Gegenteil ist richtig. Aber um eine tiefere Ebene der Einsicht in dieses Land zu erreichen, bedarf es nun mehr Fähigkeiten und wirkliche Kontakte zu den hier lebenden Menschen.

Aber ich bin dankbar für das, was ich bislang lernen und sehen konnte und hoffe, dass es für euch auch einigermaßen lesenswert war. Sicherlich kommt noch einiges dazu. Mal schauen, was dieses Land noch zu bieten hat für die Zeit, die ich noch hier bin...

Donnerstag, Januar 13, 2005

Der archetypische iPod-Nutzer

Ist euch schon aufgefallen, dass der perfekte iPod-Nutzer die ganzen Jahre vor unseren Augen war? Ich habe es gerade erst bemerkt, aber er war es sicherlich, den man bei der Entwicklung des beliebtesten mp3-Players im Blick hatte. Immer die Kopfhörer druff...



Dienstag, Januar 11, 2005

Ipod Shuffle & Macmini


Hier ist er der Ipod Shuffle und es ist wieder einmal ein Hammer und jetzt auch sehr erschwinglich. Die 1 GB Version kostet 149 €. Alle Infos gibt es hier.

Finde ich noch faszinierender als den Ipod Shuffle, der macmini. Nur 5cm hoch und 16 cm tief und unfassbar schick.
498 € sind außerdem ein super Preis. Das nur für alle die meinen einen Mac könnte man sich nicht leisten. Mehr Infos hier.

Außerdem gibt es noch ein neues ILife-Paket und ein neues Iwork.

Viel Spaß beim Staunen....

Micro iPod

Endlich gibt es auch mal ein Apple Produkt die meinen Budgetrestrektionen entgegen kommt. Die Gerüchte erhärten sich, dass Apple auf der MacWorld Messe in San Fransisco ihr neues Produkt "micro iPod" alias "Shuffle" vorstellen wird. Hierbei soll es sich um einen MP3-Player mit 1GB-Speicher auf Basis von Flashspeicherchips handeln. Die bisherigen iPods basieren auf mini Festeplatten mit deutlich mehr als 2GB-Speicherplatz. Flashspeicherchips sind deutlich preisgünstiger als mini-festeplatten deswegen soll dieser neue iPod ca. 149 US$ kosten.
Ich will haben, Ich will haben,...

Donnerstag, Januar 06, 2005

Hilfe für die Flutopfer in Südasien – Sein und Schein

Die Zusagen von Geldern für die Opfer der Flutkatastrophe in Südostasien sind so hoch wie noch nie bei solch einer Katastrophe. Viele Länder

Vorgestern entnahm ich aus den Nachrichten, dass die USA 350 Millionen US$ an Hilfsgelder zur Verfügung stellen wollen. George Bush Senior sagte dazu in einem Interview so was Ähnliches wie: Diese Hilfsmaßnahmen der USA beweisen wieder einmal, dass wir uns wirklich um die globalen Probleme kümmern. Übersetzt bedeutet dass so viel wie: wir ziehen nicht in Kriegen um unserer Interessen global -unter dem Deckmantel der Menschrechte- zu verteidigen; nein wir helfen auch immer wo wir können und wo die Not am höchsten ist.

Natürlich wird in Südostasien jede Hilfe gebraucht und die Amerikaner leisten mit ihren Geldern und Hilfsmaßnahmen vor Ort einen wichtigen Beitrag. Aber mal ehrlich, 350 Millionen US$ Hilfsgelder für Südostasien sind ca. soviel wie die Kosten der US-Armee in 42 Stunden im Irak!!!

Im Vergleich zu der US-Hilfe:
Die deutsche Regierung hat eine Hilfe von 500 Millionen Euro für die Katastrophengebiete angekündigt, Großbritanniens Premier Blair will einen Finanzbeitrag von mehreren hundert Millionen Pfund leisten. Australien erhöhte seine Hilfe gestern auf 580 Millionen Euro.

Das Problem im allgemeinen ist , dass Hilfsgelder im Vorfeld zwar groß angekündigt und den betroffenen Regierungen schnell zugesichert werden, aber im Nachhinein, wenn dann die Katastrophe in der öffentlichen Aufmerksamkeit ins Vergessenheit gerät, die Hilfsgelder nur noch spärlich fließen.

Der Iran bzw. iranische Hilfsorganisationen können ein Lied davon singen wieviel von den zugesagten Millionen, aus dem Ausland, nach dem verheerenden Erdbeben in Bam, auch tatsächlich in Iran geflossen sind.

Man sollte wirklich kritisch hinterfragen, ob dieser Spenden-Rekord-Marathon nicht teilweise auch aus Imagegründen von einigen Geberländern missbraucht wird.

Mittwoch, Januar 05, 2005

Neuer Film: Maglev

Nur um zu zeigen, wie schön / schnell es geworden wäre, habe ich die Kamera bei Topspeed (431 km/h) auf die Landschaft gehalten. Man denke sich halt Kühe, Berge, Wälder, Autobahnen, Fachwerkhäuser oder was man sonst noch so mit Deutschland verbindet. Hier der Film.

Dienstag, Januar 04, 2005

Onkel



Am 30.12.2004 sind mein Bruder und seine Frau zum ersten Mal Eltern geworden und ich dadurch natürlich Onkel.
Der kleine Paul wog 3150 Gramm und war 50 cm groß. Und wie sollte es anders sein ist er super süß!!!

Montag, Januar 03, 2005

Einschränkung der Bürgerrchte für Muslime

USA Today berichtete von einer Umfrage der Cornell University, die eine hohe Bereitschaft der Bev lkerung ergab, die Rechte von US-B rgern einzuschr nken, wenn diese moslemischen Glaubens sind:

The survey showed that 27% of respondents supported requiring all Muslim-Americans to register where they lived with the federal government. Twenty-two percent favored racial profiling to identify potential terrorist threats. And 29% thought undercover agents should infiltrate Muslim civic and volunteer organizations to keep tabs on their activities and fund-raising.


Interessant auch die wohltuende Wirkung der Massenmedien:

Researchers also found that respondents who paid more attention to television news were more likely to fear terrorist attacks and support limiting the rights of Muslim-Americans.


Ich bin mir sicher, dass man in einigen europäischen Staaten auch zu ähnlichen Ergebnissen kommen würde.