Mittwoch, April 27, 2005

ÖPNV

Gestern in Friedrichsstrasse: Froh, den Bus noch bekommen zu haben. Sich wundern, warum der nicht losfährt und einige Gäste aus der ersten Etage ihr Fahrentgeld zurückfordern. Mitbekommen, dass einige andere eine junge Dame beschimpfen, die ihren Eisbecher auslöffelt, ohne Anzeichen der Eile. Zum Schluss kommen, dass der Fahrer erst dann wieder fährt, wenn die Eisesserin den Bus verlassen hat / das Eis alle ist.

Sich schließlich wundern, 1. ob das nun "Berliner Kaltschnäuzigkeit" oder doch Provinizialität in der Großstadt ist und 2. warum man so schreibt, wie einer der Afri-Cola Max-Ophüls-Preis-PR-Mitarbeiter Prenzl-Berg Hipster das vielleicht tun würde.

Dienstag, April 26, 2005

Weblog für Streetart und Banksy

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Vor kurzem hat mir ein Freund erzählt, dass er sich in einem Forum angemeldet hat, indem man seine eigenen oder fotografierte Streetart-Bilder präsentieren kann. Beim genaueren hinsehen, habe ich dann festgestellt das es garkein Forum sondern ein Weblog ist, in dem aber keine geschriebenen Beiträge zu finden sind sondern Fotos gepostet werden. Für Leute die sich für diese Art von "Kunst" interessieren ist die Seite sehr interessant, da dort Bilder aus der ganzen Welt zu finden sind. Die Software die für den Blog benutz wird stammt übrigens von antiville.
Das Bild oben stammt von Banksy aus London, wohl einer der bekanntesten Streetart-Künstler. Er sorgte vor kurzem für aufsehen, da er unter anderem im MoMa in New York ein Bild von sich unbemerkt aufhängte und dieses auch ein paar Tage dort hing da es niemand bemerkte.

Samstag, April 23, 2005

Herzlich willkommen in Berlin

Gestern war die Schlüsselübergabe meiner Wohnung in der Käthe-Niederkirchner-Str. 24 in Berlin. Davon abgesehen, dass ich noch keine Möbel habe, ist es natürlich klar, dass jeder willkommen ist.

Donnerstag, April 21, 2005

Lernen ohne Pause

Habe folgende Geschichte gerade auf Tarek´s Blog gelesen und musste sie gleich mal hier vorstellen:

Eben im Fitnesstudio gesehen:

Ein Maedel (wahrscheinlich Jura) joggt auf dem Laufband und hat dabei einen ca. 700 Seiten-Waelzer vor sich liegen. Dazu haelt sie einen gelben Textmarker und ein Taschentuch in der Hand. Alle paar sekunden haelt sie sich an der Konsole fest, wischt sie sich die Hand ab, beugt sich nach vorne und markiert etwas im Text.

Waehrend der 10 Minuten in denen ich ihr - leise hoffend dass sie endlich runterfaellt - gespannt zugeschaut habe, hat sie genau einmal umgeblaettert. Das macht 6 Seiten pro Stunde bei 6.5 km/h. Insgesamt hat sie 700/6=116 Stunden oder 107 Kilometer vor sich.

Es gibt schon verrückte Menschen. Danke Tarek und vielleicht gibt es ja demnächst mehr lustige Geschichten aus dem Land der unbeschränkten Möglichkeiten.

Montag, April 18, 2005

Fernanwesenheit

Was mir in Nanjing sehr stark aufgefallen ist: Das Leben hat sich kommunikationstechnisch nicht sehr von dem in Mannheim unterschieden. Man hat sich zwar nicht oft gesehen, aber per skype, MSN, etc. ist es eigentlich vollkommen egal, wo man gerade ist. Dazu vom Trendbüro (siehe Trends):

"Medien ermöglichen Fernanwesenheit. Man kann zu Hause sein, ohne tatsächlich zu Hause zu sein. Über die Webcam, die permanent Bilder ins Netz speist, kann man seine Freunde zu sich ins Wohnzimmer einladen. Die elektronische Anwesenheit überbrückt die Phasen, in denen man sich nicht von Angesicht zu Angesicht treffen kann. Je mehr wir uns vernetzen, desto mehr wird Fernanwesenheit zum Lifestyle der Zukunft."

Das hat aber auch den negativen Effekt, das man vielleicht nicht ganz loslassen kann und sich weniger auf den gegenwärtigen Standort einlässt. Wäre ich vor 10 oder 20 Jahren nach China gegangen, hätte ich ein paar mal mit der Heimat telefoniert, das wahrscheinlich auch eher kurz, sowie Briefe geschrieben. Hätte ich die Abwesenheit dann anders erlebt? Möglicherweise schon.

Sonntag, April 17, 2005

polylux nochmal

Domi hatte ja schon mal auf diese Sendung hingewiesen. Ein interessantes Interview mit der Moderatorin Tita von Hardenberg findet man im auch so sehr lesenswerten Medien-Magazin DWDL.

"„Polylux“ ist also ein Hauptstadt-Magazin?

Ja, von Berlin geprägt. In Deutschland hat einfach keine andere Stadt so viele Szenen, die nebeneinander existieren und es so überraschend machen."

...na, da wollen wir mal sehen...

Freitag, April 15, 2005

Crawford, Texas? Sorry...

Davon abgesehen, dass Google Maps schon so ein tolles Spielzeug ist, ist die neue Satelliten-Funktion echt faszinierend. Alles kann man aber nicht so gut sehen. Beispielsweise wollte ich mir mal die Ranch von George W. Bush genauer anschauen. Das geht aber nicht, so große Auflösung wird in diesem Fall nicht geboten.

Ein schönes Projekt, was aus dieser Möglichkeit erwachsen ist, ist die Gruppe Memory Maps.

Montag, April 11, 2005

Coming from Springfield

Da ich nach der Abgabe meiner Diplomarbeit endlich wieder Zeit habe zu machen was ich will, habe ich mal wieder Zeit damit verbracht die Simpsons zu schauen. Die neue und leider letzte Staffel läuft derzeit noch in den USA aber dank des Internets habe ich bei einem Freund einige schon gesehen. Die Fans dürfen sich darauf freuen. Ich habe mir auch mal die Website angeschaut. Diese ist echt einen Besuch wert. Vorallem das Spezial "Character Profiles" ist zu empfehlen. Viel Spaß und hoffentlich war es doch nicht die letzte Staffel.

Ich bin ein Berliner

Jedenfalls bald, denn für alle, die es noch nicht wissen: Ab dem 1. Mai fange ich bei Berlecon als Analyst an...

Wer Tips zum Wohnen (oder sonstiges) hat, bitte melden.

Donnerstag, April 07, 2005

Non habemus papam

Für alle, die nicht nach Rom gefahren sind: flickr reicht auch und geht schneller...

Dienstag, April 05, 2005

Bye Bye?

Zufällig oder bewusst sind die Leitthemen der aktuellen Ausgaben von Neon und dem manager magazin ziemlich ähnlich. mm macht auf mit: "Junge Elite: Aus den Hochschulen drängt eine ernüchterte Generation. Warum viele ins Ausland flüchten wollen, zeigt die große mm-Umfrage" und will damit den Trend der "Generation Good Bye" ausmachen.

Neon geht in die ähnliche Richtung: "Tschüss Deutschland: Junge Auswanderer erzählen, wie glücklich sie in der Ferne sind."

Es ist ganz egal, ob die junge Elite recht hat, die Aussteiger oder diejenigen, die sich über eben die Gruppen beschweren. Wenn für die gesellschaftliche Entwicklung wichtige demographische Gruppen hier nicht mehr bleiben wollen, ist das ein Problem.

Mehr dazu bei McKinsey und SpON.