Mittwoch, Mai 26, 2004

Iran verarscht USA

Also ich musste mich halb Tot lachen, als ich diese Meldung las.
Die armen Amerikaner…eigentlich wollten sie gar keinen Krieg gegen den Irak führen, wenn nicht die bösen Iraner die CIA nicht mit so vielen falschen Informationen über die irakische Massenvernichtungswaffen, irregeführt hätten….

"Some intelligence officers now believe that Iran manipulated the White House into removing a hostile neighbour and pave the way for a Shia-ruled Iraq".[via ThisIsLondon]

"When the story ultimately comes out we'll see that Iran has run one of the most masterful intelligence operations in history. They persuaded the US and Britain to dispose of its greatest enemy."
"It's pretty clear that Iranians had us for breakfast, lunch and dinner," said an intelligence source in Washington
[via The Guardian]

Die Bösen, Bösen Iraner….. Ich sage nur: Der Feind meines Feindes, ist mein Bester Freund.

Und wer hat den Amerikanern gesagt so etwas zu machen?:

"Zwei der Reuters-Mitarbeiter schilderten, sie hätten sich einen Finger in den Anus stecken müssen und diesen anschließend ablecken müssen." [via Der Spiegel]

Sonntag, Mai 23, 2004

Zurück mit einem neuen Design



Liebe Leute, ich bin wieder zurück und werde ab nun wieder in alter Manier über Gott und die Welt Bloggen. Wie wahrscheinlich euch schon aufgefallen ist, habe ich ein neues Design für das Weblog gewählt. Soweit ich das beurteilen konnte wird die Seite auf Opera Browsern korrekt angezeigt, bei IE 6.0 rutscht die rechte Spalte aus irgend einem Grund immer nach unten.

Damit das Posting auch irgend einen Nutzen für euch hatt, hier eine interessante Mitteilung von meiner Lieblingspartei....es hat sich doch gelohnt sie zu wählen! *g

Im Wahlkampf können über die SPD-Homepage erstmals kostenlose SMS verschickt werden. Einen Teil der Nachricht nutzt die SPD als Werbebotschaft. Die SPD bietet als erste Partei an, über ihre Wahlkampfhomepage auch SMS an Freunde und Bekannte zu schicken. Der Service ist kostenlos, hat allerdings einen Haken: 80 Zeichen Text kann der Nutzer schreiben, für die zweite Hälfte der SMS muss er einen von mehreren Wahl-Werbeslogans auswählen. So setzt sich der Absender dann für "ein starkes und friedliches Europa" oder ein "junges und weltoffenes Europa ein" die Botschaft steht jeweils am Ende der SMS. Als Absender erscheint die Handynummer, die der Nutzer im Internet als seine eigene angibt. Hier könnt ihr die Nachrichten versenden. [via Netzzeitung]

Donnerstag, Mai 13, 2004

21 Mai


Damit hier die allgemeine Unsicherheit über meine Rückkehr beseitigt ist, hier die Daten:

: Ich werde am Fr den 21 Mai -so gegen Mittag- wieder in Heidelberg sein. Also wenn irgendwelche Partys oder sonstige Veranstaltung für das Wochenende anstehen, bitte ich euch mir rechzeitig bescheid zu sagen. Ach, ja…da ich mein Handy der Shaida verschenkt hab, werde ich in der ersten Zeit in Deutschland nicht über mein Mobilfunk-No. erreichbar sein!

: Kann mir vielleicht jemand sein altes Handy geben?

: Wenn ich sonst für euch was aus dem Iran mitbringen kann…..rechtzeitig bescheid sagen!!!

: Hat da jemand von euch nicht an dem Wochenende (21 - 23 Mai ) Geburtstag? Ich erinnere mich da wage an was…

: Sorry Domi, dass ich nicht auf deiner Party sein kann....tut mir wirklich sehr leid....aber wir holen das mal mit Wasserpfeiffe und Co. nach..

Sonntag, Mai 09, 2004

Verrückte Nachrichten



Deutsche Bürokratie

Meldung auf webwork-magazin.net: "Wer sein eigenes Passfoto im Internet veröffentlichen will, muss sich zunächst die Zustimmung des Fotografens einholen - dies entschied das Oberlandesgericht Köln. Zwar habe der Käufer der Fotos das Recht diese zu reproduzieren und unentgeltlich weiterzugeben, aber nicht das Recht der öffentlichen Zugänglichmachung. Damit ist die Veröffentlichung ein klarer Verstoß gegen das deutsche Urheberrechtsgesetz (UrhG). Geklagt hatte ein Fotograf, welcher den Geschäftsführer eines Handwerksverlags porträtiert hatte. Dieser veröffentlicht anschließend die entstandenen Passfotos im Internet." Hmm, gilt das nun auch für die Automatenpassfotos? Und wenn ja, wen muss ich da dann fragen?


Benimmregeln

Tel Aviv - "Dungeon", das Verlies, nennt sich das Etablissement. Gäste erwartet dort ein kühler Empfang: Eine Domina, verkleidet als "böse Königin", begleitet die Kundschaft zu ihrem Tisch. Kunden mit schlechten Tischmanieren sollen mitunter die Peitsche zu schmecken bekommen, berichtet die israelische Zeitung "Jediot Achronot". "Wer sich nicht gut benimmt, wird schon mal auf allen Vieren ausgepeitscht", sagt Restaurantchef Amos Levi. [via Spiegel] (Danke an Phillippo)

Shake your Ass and watch yourself

Eine ungewöhnliche Marketingaktion startete der Automobilhersteller Daewoo in Partnerschaft mit der Unterwäschemarke Sloggi in den Nierderlanden. Welche Frau den schönsten Körper hat gewinnt ein Auto. Allerdings beschränkt sich der Körper dann doch nur auf das Hinterteil der Damen, denn Vorraussetzung für die Teilnahme an dem Contest ist die Einsendung eines Fotos auf denen die zwei Hinterbacken abgebildet sind. Im Internet kann dann für die besten Fotos gevotet werden, nebenbei soll man noch nützliche Fitnesstipps erhalten. Na da werden sich einige Frauenrechtsorganisationen freuen: "Developed by LaMarque Amsterdam, the campaign aims to reach a younger audience than the usual Matiz' one. As Emerce (in Dutch) explains, women who want to enter the competition have to send the photograph of their buttocks. If you go to Kontest.nl you can vote for the best pictures, and get tips to improve your fitness. The best rated will win a Daewoo Matiz. To support the online competition, Daewoo will send out 3 million brochures." [via adverblog.com]


Dienstag, Mai 04, 2004

Amiro an der Uni Teheran!

Heute besuchte ich die Universität Teheran aufgrund einer Einlandung eines Dozenten für Betriebswirtschaftslehre und Berater des Rektors für die "Angelegenheiten im deutschen Sprachraum". Dabei sollte ich kurz meine Diplomarbeit vorstellen und mich an einem Case- Study über den iranischen Automobilmarkt beteiligen.

Die BWL Fakultät der Staatlichen Universität Teheran ist die Beste des Landes.
Ich war natürlich sehr gespannt was mich dort erwartet. Zuerst ist mir der sehr hohe Frauenanteil an der Fakultät aufgefallen. Über 60% der BWL Studenten an dieser Fakultät sind weiblich. Dies erklärt vielleicht warum der iranische Manager eigentlich nicht gut ausgebildet ist. Nicht weil die Frauen keine guten Manager sein können; nein!! Viele iranische Frauen setzen das gelernte an der Universität nicht konsequent fort, d.h. sie steigen nicht in den Arbeitsmarkt ein. Für die iranische Frau sind noch andere Werte wichtig, so das die Karriere nicht die höchste Priorität hat. Das Studium dient für viele Frauen meistens nur dazu, ihre „Marktwert“ auf dem Heiratsmarkt zu steigern.

Im dem Vordiplomkurs an der ich meine Diplomarbeit vorstellte gab es ca. 12 Frauen und nur zwei Männer. Es handelt sich dabei um ein Wahlfach, deswegen auch die geringe Anzahl der Studenten. Mir wurde aber gesagt, dass die Klassenstärke meistens nie über 30 Studenten pro Dozenten liege. Zumindest sind sie in diesem Fall den Deutschen einen Schritt voraus.
Leider hatte ich Dummerchen die Digitalkamera von Shaida zu Hause vergessen, sonst hätte ich euch ein paar Fotos präsentiert. Aber ich gehe noch mal hin….(allein schon wegen den Frauen ;) )

Danach begleitete ich noch den Dozenten noch zum Entrepreneur Institut der Universität.
Dort sollte ich vor dem Arbeitkreis dieses Institutes meine Meinung über den ersten "deutsch-iranischen Sommer School Projekt" abgeben. Da ich als Deutsch-Iraner eine Hauptzielgruppe davon bin. Das Projekt befindet sich noch zur Zeit in der Aufbauphase. Geplant sind: 3 Wochen Summer School im Iran mit iranischen und deutschen Studenten im Rahmen des interkulturellen Managements. Das war wirklich sehr interessant und meine Anregungen wurden von dem Arbeitskreis gut aufgenommen; sogar so gut, dass sie mich gebeten haben neben meiner Tätigkeit bei der Handelskammer als externer Projektberater dem Institut bei diesem Projekt zur Rat und Tat zur Verfügung stehen soll.
Obwohl ich Arbeitstechnisch eigentlich gut ausgelastet bin konnte ich diesen Vorschlag nicht abschlagen.

Sowohl der kleine Vortrag an der Universität als auch der Gedankenaustausch im Entrepreneur Institut haben mich sprachlich sehr stark überfordert. Gott sei dank konnte der Dozent den ich begleitet sehr Gut Deutsch, so dass er ab und an mir bei meinen Sprachlichen Problemen aushalf.