Während George W. Bush gegen den Iran mit den Säbeln rasselt, investieren die europäischen Firmen unbeeindruckt weiter in das Land. Allen voran die europäische Automobilindustrie.
Volkswagen will im diesem Jahr im Rahmen eines Joint-Ventures seine erste Produktionsstraße im Iran errichten. Es sollen ca. 20 000 bis 50 000 VW-Gols im Iran produziert werden.
Wie ihr schon von meinen Erfahrungen mit Daimler-Chrysler wisst, will der Konzern ab April auf CKD-Basis ca. 2500 Mercedes C und E-Klasse im Iran produzieren.
Mit großen Schritten schreitet der italienischer Autokonzert Fiat voran. Fiat will im Iran eine Produktionsstraße mit einer Kapazität von sage und schreibe 250 000 Autos im Jahr aufbauen. Vorbildlich von den Italienern ist die Idee, dass die im Iran produzierten Autos sowohl mit Benzin als auch Gas betankt werden können (Bifuel). Die Pläne des Fiat Konzerns sind so ernst, dass es in Italien zu Streiks wegen der Produktionsverlagerung in den Iran gekommen ist.
Also, bei solchen Investitionen glaube ich nicht, dass es zu einer ernsthaften Engagement der Amerikaner im Iran kommen wird; Obwohl nach Angaben von Infratest 70% der deutschen glauben, dass ein Militärschlag gegen den Iran sehr wahrscheinlich sei.
Samstag, Februar 05, 2005
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