Samstag, Juni 12, 2004

Iran erwägt Trennung von ThyssenKrupp-Aktienpaket und Thyssen Krupp freut sich!!

Iran erwägt nach Angaben von FTD den Verkauf seiner 4,5-prozentigen Beteiligung, am Mischkonzern Thyssen Krupp, in wert vom 390 Millionen Euro.

Das wäre das zweite Mal innerhalb kürzester Zeit, dass der Iran Anteile von seiner Thyssen Krupp Beteiligung verkauft. Beim ersten Mal hatten die USA gedroht, ThyssenKrupp auf eine "schwarze Liste" zu setzen, sollte der Einfluss Irans als Großaktionär nicht unter 5% verringert werden. Damals musste Thyssen Krupp einen großen Anteil seiner Aktien zum dreifachen Marktpreis zurück kaufen.

Der Iran unternahm in den siebziger Jahren mehrere größere Auslandsinvestitionen in den westlichen Staaten. 25 % Anteils in der Stahlerzeugung der deutschen Krupp-Gruppe wurde damals von Iran getätigt, weil der Schah ein großer Bewunderer der westdeutschen Industrie war. Außerdem war der Schah fasziniert von dem Gedanken, den Fuß in eins der ältesten Industrieunternehmens Europas setzen zu können.
Weitere iranische Investitionen in Europa:

: 25 % an der Deutschen Babcock
: 17 % an der BP

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